Termine


"Radlers Seligkeit"
Nun sind sie wieder da: Günter Gall und Konstantin Vassilev kommen nach Langwedel mit Gesang, Gitarre und Gedöns! Der Barde aus dem Rheinland ist im ganzen deutschsprachigen Raum, sowie im angrenzenden Ausland unterwegs. Als einfühlsamer Interpret zahlreicher Literaturprogramme bereichert er die deutschen Kleinkunstbühnen, begleitet wird er von dem versierten Gitarristen Konstantin Vassiliev. Beide sind auch in Langwedel schon mehrfach aufgetreten und haben das Publikum stets begeistert.

In diesem Jahr feiert Günter Gall nun sein 45- jähriges Bühnenjubiläum und bringt sein neues Programm "Radlers Seligkeit", passend zum 200 Jubiläum des Fahrrades mit. Nach Günter Gall begann die Geschichte des Fahrrades am 12.Juni.1817. Damals fuhr Freiher von Drais mit seiner Laufmaschine von Mannheim nach Schwetzingen. Weiter ging die Entwicklung vom Hochrad, zum "saftey" (Niederrad) bis zu modernsten Gefährten wie E-bike oder Mountainbike.

200 Jahre Fahrradgeschichte werden erzählt mit vergnüglichen Erzählungen u.a von Heinrich Böll oder Hayfa al Mansour, historischen und neuen Fahrradliedern. Günter Gall’s kongenialer Partner Konstantin Vassiliev interpretiert virtuos Medleys bekannter Fahrradlieder. Auch Velozipedistinnen wie die Radpionierin Amalie Rother zeigen ihre strammen emanzipierten Waden. Das Fahrrad steht für einen friedlichen, völkerverbindenden sowie ökologischen Umschwung - also auf die Räder - und immer den Wind im Rücken!"

Der Langwedeler Kulturverein e.V. freut sich diese Veranstaltung gerade rechtzeitig zur beginnenden Fahrradsaison am 12.Mai 2017 um 20 Uhr in Langwedel im Häuslingshaus, Auf dem Sandberg 11, seinen Besuchern anbieten zu können. Karten im Vorverkauf gibt es für 10,00 Euro ab dem 2. Mai bei dem Buchhandel Vera Rohrberg Große Straße, Restkarten an der Abendkasse für 12,00 Euro Euro.

Zum Schluss noch ein Zitat von Adam Opel: "Bei keiner anderen Erfindung ist das Angenehme mit dem Nützlichen so innig verbunden wie beim Fahrrad."

Rückblicke

Nachklapp zur Walpurgisnacht und zum 1. Mai 2017
Viel Volk versammelte sich um das Häuslingshaus, um den April mit einer Walpugisnacht zu verabschieden und den 1. Mai zu begrüßen. Das gute Wetter spielte dabei sicher eine wichtige Rolle.

Zur Walpurgisnacht hatten sich Hexen nach Langwedel verlaufen und eine Wahrsagerein sagte Leuten die Zukunft voraus für die, die sie wissen wollten. Speise und Drank gabs reichlich. Die Feuerwehr Langwedel grillte Würste. Der Gewinn füllte die Kasse der Jugendfeuerwehr. Über einem offenen Feuer brodelte mild scharfe Gulaschsuppe im Hexentopf und der am Bierwagen konnte der enstande Durst umgehend gelöscht werden. Alternativ konnte dem auch mit Sekt und/oder Bowle begegnet werden. Frühzeitig wurde das Lagerfeuer entzündet, an dem sich Kinder mit backen von Stockbrot vergnügten. Eine Lichtershow beendete den Abend mehr oder weniger

Mit dem Maibaum-Setzen begann die Maifeier, gebührend begleitet von der Band "Sax & friends", die bis zum frühen Nachmittag zur Maifeier aufspielte.

Den alten Langwedelern ist "Bomanns Dirk" ein Begriff. Der war Bewohner des Häuslingshauses, 1974 Schützenkönig und hätte am 1. Mai Geburtstag gehabt. Der Schützenverein Langwedel erinnerte an ihn, indem er dessen wieder aufgefundene und restaurierte Schützenscheibe am Häuslingshaus anbrachte. Freunde von Oldtimern kamen am 1. Mai ebenfalls auf ihre Kosten. Zu sehen waren Trecker verschiedener Fabrikate und verkoppelt durch Treibriemen verschiedene Maschinen des Handwerks, insbesondere eine Drechelmaschine. Zwei historische Motorräder ergänzten die Präsentation

Für Speise und Trank war natürlich auch am 1. Mai gleich nach dem gesetzten Maibaum gesorgt: Bratwurst in verschiedenen Varianten, von der Feuerwehr serviert, Wein, Sekt mit einem Schuss Mirabellenlikor aus eigener Ernte und das traditionelle Häuslingsfrühstück bot der Langwedeler Kulturverein an. Kaffee und selbgebackene Kuchen stand noch auf dem Speisezettel. Ziemlich außergewöhnlich: Kaum war die Mittagszeit gekommen, wurde nach Kaffee und Kuchen gefragt. Entsprechend früh musste Ausverkauf gemeldet werden.

Das Resümee: Der Langwedeler Kulturverein bot zwei unterhaltsame Tage, das vielen Leuten Spass bereitete. Den Helfern, die das Gelingen einer solchen Veranstaltung sicherstellen, sei für ihren Einsatz herzlich gedankt.

Nachklapp zum ersten Straßenfest in Langwedel
Langwedels traditionelle Kulturtage wurden 2017 erstmals in Form eines Straßenfestivals gestaltet mit Akrobaten, Jongleuren, Malern, Stelzenläufern und Musikern. Veranstalter war wie immer die Gemeinde Langwedel, die vom Langwedeler Kulturverein e.V. und mit der Programmgestaltung von Tina Badenhop und Christoph Bendikowski unterstützt wurde. Bürgermeister Andreas Brandt eröffnete die Veranstaltung zusammen mit Christoph Bendikowski.

Daniela Franzen, Tina Badenhop und Marcello Monaco boten ihre atemraubende show "Volare", Christoph Bendikowski und Tina Badenhop erzählten ihre Interpretation von Dornrößchen zusammen mit selbstgemachter Straßenmusik und Akrobatik in einem Reifen, das "Trio Mio" mit Merle Freund,Martin Bogus und Paul Wallner zeigten Jonglage vom Feinsten dem staunenden Publikum und die Gruppe Cladatje war wie immer eine Klasse für sich.

Das war bei Weitem nicht alles: Die Sambatruppe "Clouhase" unter Leitung von Heiko Dieling machte musikalisch mächtig darauf aufmerksam, das Kulturtage in Langwedel stattfinden, genauso die prächtig gekleideten Stelzenläufer Merle Freund und Martin Bogus. Fabian Diffe aus Kamerun malte Portraits so oft, dass kaum Zeit blieb, seine Musik mit afrikanischem Flair zu spielen. Am Ende der Langwedeler Showmeile konnte man dem Schauschmieden zusehen oder mitmachen. Hoch lebe das alte Handwerk!

Für speziell kindergerechte Veranstaltungen war auch gesorgt: Einmal mit dem Stück der Daverdener Freilichbühne "Wer war Luther?", dann mit "Jokes die Curcusschule" und schließlich Laszlo Monses Straßenmalerei mit Kreide, die Kinder mit viel Fantasie und verschiedenen Temperamenten anzog.

Das Wetter war fies zu den Langwedeler Kulturtagen. Stepptanz mit Mitgliedern des Ballettstudios Jessel musste ausfallen, Anne Richard konnte sich mit ihrer Malerei nur noch ins Rathaus zurückziehen und eine zweite Aufführung der show "Volare" musste abgebrochen werden.

Aber es gab einen regenfreien und teils sonnigen Abschnitt für das spektakuläre Finale, in denen einige der aufgetretenen Künstler noch einmal ihr Bestes gaben.

Das war das erste Langwedeler Straßenfest. Wird es eine Wiederholung geben? Schaun wir mal. Jedenfalls sei all den Unterstützer mit Hand, Kopf und Geld gedankt.

Nachklapp zu "Die Burg Langwedel und mehr"
Unter diesem Titel verbarg sich eine Ausstellung zur Burg Langwedel, in der zivile und militärische Fundstücke sowie Informationstafeln mit zahlreichen Kopien originaler Dokumente aus etwa viereinhalb Jahrhunderten im Langwedeler Häuslingshaus gezeigt werden. Die Ausstellung wurde am 03. März 2017 eröffnet und endete am 09. April 2017.

Das "...und mehr" bezog sich auf eine die Ausstellung begleitende Serie von vier Fachvorträgen am 23.März, 29.März, 07. April und 09. April.

Frauen kommen in der älteren Geschichtsschreibung höchst selten vor. Deshalb lag es nahe, deren Lebensumstände etwas zu beleuchten, soweit das eben mit der spärlichen Quellenlage möglich ist. Prof. Uwe Meiners vom Museumsdorf Cloppenburg referierte zu diesem Thema unter dem Titel "Die frühere Stellung der Frau im ländlichen Raum". Anhand von szenischen Darstellungen, z.B. des niederländischen Malers Pieter Bruegel wurden frühere Frauenrolle gezeigt, die sich eigentlich bis in das 20. Jahrhundert hielten. Ganz konkret wurde die Frauenrolle am Beispiel des Lebensweges der Antje Schoen geschildert, geboren 1883 und spätere Ehefrau des Kolonisten Wübbe Meyer, die acht Kinder gebar, von denen zwei früh verstarben. Die Informationen entstammen persönlichen Begegnungen und hatten deshalb einen sehr authentischen Charakter.

Die Burgausstellung zeigt im Wesentlichen Einzelereignisse wie Fehdeberichte, Zollstreitigkeiten, Kriegsereignisse u.s.w. aus der Geschichte der Langwedeler Burg. Alles ist unterlegt mit Kopien von Originaldokumenten aus verschiedenen In- und Ausländischen Staatsarchiven. Im Gegensatz dazu war die Buchvorstellung "Langwedel und die europäische Machtpolitik vom Westfälischen Frieden bis zum Wiener Kongress" von Prof. Armin Schöne am 29.03.2017 zu verstehen. In einem großen Bogen wurde dieser ereignisreiche Zeitraum erklärt. Die mit dem Westfälischen Frieden vom Erzbistum Bremen bzw. Bistum Verden zum Herzogtum Bremen bzw. Herzogtum Verden gewandelten Herrschaftsbereiche wurden immer mal wieder in Konflikte dieser Zeit einbezogen Auch ohne Burg und Amt war Langwedel dadurch dabei - wohl zum Verdruss der hiesigen Bevölkerung.

Es ist immer wieder erstaunlich mit welcher Fantasie und Energie Waffen erfunden bzw. eine Weiterentwicklung vorangetrieben wurden, um eigene Interessen anderen gegenüber durchzusetzen. Am 07.04.2017 trug zum Thema "Waffen vom 15. bis zum 17. Jahrhundert" Dr. Wolfgang Jahn von der Rüstkammer Emden vor. Mit umfangreichen Bildmaterial wurden Waffen jener Zeit dargestellt-Waffen, die, wie aus Inventaren und archäologischen Fundstücken ersichtlich ist, auch zur Verteidigung der Burg Langwedel genutzt wurden. Ergänzend zeigte Dr. Jahn, wie diese Waffen während kriegerischer Auseinandersetzungen eingesetzt wurden und welche brutale Wirkungen sie entfalteten. Man fragte sich, wie das die damaligen Menschen aushalten konnten. Hat sich bei heutigen Konflikten Wesentliches geändert? Ja. Der heutige Waffenführende ist weiter weg von der erzielten Wirkung im Ziel.

Hochherrschaftlicher Besuch auf der Burg war keine Seltenheit auf der Burg Langwedel Erzbischöfliche Besuche mit Gefolge nutzten das Schloss bei verschiedenen Gelegenheiten und sie bedienten sich aus dem Vorrat der Burg. Was genau bei solchen Gelegenheiten von "Bessergestellten" gegessen wurde, findet man in Inventaren, aber auch bei Ausgrabungen historischer Plätze. So auch 2006 bei Ausgrabungen an der Burg Langwedel. Neben Kanonenkugel, Keramiken, Tonpfeifenreste und v.a.m. kamen auch Austernmuschelschalen ans Tageslicht. Bekanntermaßen waren das eine Delikatesse, die nur Reicheren vorbehalten war und das war der Anlass einen ausgewiesenen Experten, Herrn H.-C. Küchelmann, für einen Vortrag zu diesem Thema einzuladen. Referiert wurde über die Bestimmung der Herkunft historischer Austern-Funde, den Transport dieser empfindlichen Ware und die wirtschaftliche Bedeutung für die früheren adligen "Besitzer" der Austernbänke, ihren nicht nachhaltigen Abbau und das Anlegen künstlicher Austernbänke.

Fazit: Die Burgausstellung bot viele Einzelheiten, die besondere Ereignisse mitsamt den zugehörigen Zeugnissen herausstellte. Zweck der begleitenden Vorträge war, diese Zeugnisse zu ergänzen bzw. zu vertiefen. Aus allen Vorträgen konnten die Besucher viel Neues mitnehmen. Insgesamt war das Interesse zufriedenstellend, auch wenn die Ausstellung und die Vorträge mehr Besucher verdient hätten.

Nachklapp zu "Heini Holtebeen"
Heini Holtenbeen war ein stadtbekanntes Bremer Original des ausklingenden 19. Jahrhunderts und lebte in der Altstadt, im Schnoor. Um ihn und sein Schicksal rankt sich ein historischer Bilderbogen von anekdotischen Szenen mit Zeitgenossen wie der Fisch-Lucie, mit sagenhaften Geschichten von der Entstehung des Weyerberges in Worpswede und von der Gräfin Emma.

Mit dieser Geschichte von und mit Eva Spilker's Puppentheater ludt der Langwedeler Kulturverein e.V. zu einem vergnüglichen Nachmittag für Erwachsene ein.

Nachklapp zu "Ein Ritter ohne Furcht und Tadel"
Das letzte Stück der fünfteiligen Reihe "Kindertheater und Kinderkultur" führte das Ekke Neckepen-Theater von und mit Christoph Bendikowski auf. Um die fünfzig Besucher, Kinder Eltern oder Großeltern, folgten besgeistert der Geschichte um den jungen Artus, den berüchtigten Ritter Kunibert und einem tolpatschigen Drachen.

Insgesamt war das Angebot "Kindertheater und Kinderkultur" ein voller Erfolg und deshalb wird es eine Wiederholung geben, beginnend im Herbst 2017.

Nachklapp zum Frühjahrs-Kunsthandwerkermarkt
Wieder waren fast 40 Austeller aus der Region und darüber hinaua zum Frühjahrs-Kunsthandwerkermarkt ins Langwedeler Rathaus gekommen, um ihre Werke zu zeigen. Die diesjährige Besonderheit war Tiffany-Glaskunst, die Besucher in besonderer Weise anzog. Am Sonnabend hinderte das sehr schlechte Wetter den üblicherweise großen Besucherstrom, der bei besserem Wetter nachgeholt wurde.

Für Kaffee, Kuchen und heiße Würstchen sorgte diesmal der Förderverein der Grundschule Langwedel. Die Einnahmen nutzt der Verein für besondere Anschaffungen.

Nachklapp zum Figurentheater "Die verzauberte Prinzessin"
Der Langwedeler Kulturverein e.V. hatte am 5.Februar kleine Leute ab 4 Jahre und große Leute zu einem Theaternachmittag im Rahmen der Reihe "Kindertheater und Kinderkultur" ins Rathaus in Langwedel eingeladen. Und viele Kinder kamen mit ihren Eltern, Omas und Opas um das spannende Stück von und mit Eva Spilker und ihrem Regenbogen-theater mitzuerleben. "Die Verzauberte Prinzessin", die eigentlich gar nicht verzaubert war, sondern nur einen spannenden Traum in der Nacht vor ihrem Geburtstag hatte, zog schnell die Besucher in ihren Bann und ließ kleine und große Leute mitfiebern.

Die vielen leuchtenden Augen machten deutlich, auch in Zeiten von Zeichentrickfilmen und Computern hat das traditionelle Puppen- oder Figurentheater nichts von seiner Faszination verloren.

Nachklapp zur Jahresabschlussveranstaltung "unglaublich"
Sonst hatte der Langwedeler Kulturverein zum Jahresabschluss immer ein Konzert geboten. Diesmal einen kabarettistischen Streifzug durch die Welt des Glaubens von und mit Pago Balke. Keine der Weltreligionen und ihren Protagonisten blieb verschont. Und Stoff für Unglaubliches schien unerschöpflich. Das zahlreiche Publikum war begeistert und manch' einer wurde auch erleuchtet, wie es Pago Balke versprochen hatte.

Eine besondere Würze erhielt die Veranstaltung durch Gerhard Stengert, einmal als Percussion-Untermalung des kabarettistischen Vortrags und dann mit Soli an der Marimba. Das Publikum erlebte einen Künstler an diesem Instrument, der mit seiner besondereren Virtuosität großen Beifall erhielt. Man versteht: Er ist wohl einer der bekanntesten Marimbaisten in Deutschland, der am Konservatorium Osnabrück lehrt.

Nachklapp zum Kindertheater "... und sie folgten dem Stern"
Es hat schon Tradition: im Langwedeler Häuslingshaus wurde wieder kurz vor Weihnachten ein weihnachtliches Stück für Kinder ab vier Jahre und ihre Familien aufgeführt. Diesmal das Stück "... und sie folgten dem Stern". Vieles Bekannte aus der Weihnachtsgeschichte kam vor: Kaiser Augustus, die drei Könige mit ihren Geschenken, aber auch drei bitterarme Freunde.

Nach dem Figurentheater Eckke Neckepen mit offen geführten Holzfiguren geht die Weihnachtsgeschichte so: Kaiser Augustus ist verzweifelt: Er weiß gar nicht wie viel Schlösser, Kutschen, Gold, ja noch nicht mal wie viele Untertanen er überhaupt hat und so gibt er den Befehl, dass sich jeder zu seinem Geburtsort begeben müsse, um sich zählen zu lassen. So machen sich auch die drei Freunde auf den mühevollen Weg. Wie sie dem Stern folgten, was sie wundersames auf dem Weg erlebten und schließlich zu dem Stall kommen, in dem sie ein Kind auf Stroh und drei Könige vorfinden, erzählt die Geschichte von und mit Christoph Bendikowski und seinen Figuren. Und der Schluss: Die Könige schenken dem Kind Gold, Weihrauch und Myrre, die armen Freunde ihre vom Stern gerade erhaltenen Geschenke, einen Lebkuchen, ein warmes Fell und ein Speielzeugpferd. Ein Wunder, dass die drei Freunde und die drei Könige Freunde werden?

Nachklapp zum Kindertheater "Der kleine Wal"
Die fünfteilige Reihe "Kindertheater und Kinderkultur" wurden erfolgreich am 13. November gestartet. "Der kleine Wal" von und mit dem Figurentheater Ekke Neckepen.

Die Kinder (und anscheinend auch Eltern bzw. Großeltern) verfolgten interessiert bis gespannt der poetischen Geschichte über eine ungewöhnliche Freundschaft zwischen einem Schiffsjungen und einem kleinen Wal, einer großer Fahrt zur See und zahlreichen Abenteuern.

Die zahlreichen Besucher der Veranstaltung deuten zumindest an, dass der Langwedeler Kulturverein anscheinend mit seinem Ziel, Kindern die Möglichkeit zu bieten, Theater erleben zu können, ein Bedürfnis befriedigen konnte. Wir sind gespannt auf die Resonanz des nächsten Stücks unserer Reihe "Kindertheater und Kinderkultur".

Nachklapp zum Herbst-Kunsthandwerkermarkt 2016;
36 Kunsthandwerker und Kunsthandwerkerinnen stellten am 05. und 06. November 2016 ihre Werke und Produkte aus und boten sie zum Verkauf den sehr vielen Besuchern aus Langwedel, Verden, Achim und darüber hinaus an. Von herbstlichen, adventlichen und weihnachtlichen Gebrauchs- und Dekorationsartikeln, Schmuck und Geschenkartikeln wurde eine große Auswahl präsentiert. Die Anbieter kamen sowohl aus der Nähe, aber auch aus der gesamten norddeutschen Region, so dass auch diesmal wieder etwas Neues zu entdecken gab. Besonderes Augenmerk zog in diesem Herbst die Marionetten-Bauerin Frau Scholz auf sich. Sie zeigte ihre selbstgebauten Marionetten, die überzeugend bestimmte Charaktere wie einen Oberlehrer Besserwisser darstellte.

Als eine weitere Besonderheit stand eine Spendenbox bereit. Jeder dabei gesammelte Euro-Cent wird der Veranstaltungsreihe Kindertheater Kinderkultur zufließen, so dass die einzelnen Stücke zu einem für Kinder und ihre Begleitpersonen tragbaren Eintrittspreis angeboten werden können.

Der Förderverein der Oberschule am Goldbach betreute diesmal das Cafe im Obergeschoss des Rathauses. Der Erlös des selbstgebackenen Kuchens und des Kaffeeausschanks wird wie immer der Arbeit des Vereins zu Gute kommen.

Nachklapp zum Konzert "Celtic Fiddle, Harp and Song"
Der Langwedeler Kulturverein kündigte an: Am 22. Oktober wird es im Häuslingshaus irische Musik vom Feinsten mit Máire Breatnach und Thomas Loefke angeboten. Binnen einiger Tage war die Platzkapazität des Häuslingshauses erschöpft. Das hieß: Der Veranstaltungsort konnte nur der Langwedeler Rathaussaal sein. Die Grenze des zusätzlichen Kartenkontingenz wurde schnell wieder erreicht. Von daher erst einmal ein (finanzieller) Erfolg. Das wurde aber durch das Konzert zur Nebensache. Fantastisch das Spiel von Thomas Loefke an der irischen Harfe. Es erklang Musik wie ein Widerhall der besonderen Landschaften Irlands, Schottlands und der Färörer Inseln. Das Geigenspiel von Máire Breatnach und nicht minder ihr Gesang überzeugte als herausragende Musikerin und Sängerin mit außergewöhnlicher Ausstrahlung. Sie ist eine musikalische Geschichten-Erzählerin. Ihre Kompositionen handeln von Liebespaaren der irischen Mythologie, ihrer Lieder sind die großen, traditionellen Liebeslieder Irlands, die sie vorwiegend in gälischer Sprache vorträgt und damit einen hohen Grad an Authetizität erreicht.

Die zahlreichen Besucher erlebten einen Abend mit herausragender Musik mit ebenso herausragenden Musikern. Der Beifall fiel entsprechend intensiv aus, auch als Dankbarkeit einer für hiesige Ohren etwas andere Musik.

Nachklapp zum Tag des offenen Denkmals 2016
Thema des diesjährigen, bundesweiten Tag des offenen Denkmals war "Gemeinsam Denkmale erhalten". Der Langwedeler Kulturverein kann mit seinem Häuslingshaus einen Beitrag dazu leisten und lädt an diesem Tage zu einem Besuch des Häuslingshauses in Langwedel, Auf dem Sandberg 11 ein.

Aus aktuellem Anlass wurde das offizielle Thema etwas abgewandelt zu "Denkmale und Erinnerungen gemeinsam erhalten". Der Anlass: Im Sommer dieses Jahres wurde der Bildband "ut de Schooltied" fertiggestellt. Eine Gemeinschaftsarbeit mehrerer Privatpersonen, des Vereins "Kultur und Geschichte in Daverden" und des "Langwedeler Kulturvereins". Die umfangreiche Vorarbeit und mühsame Recherchen zu diesem Buch wurden aber von Heinz Kleinschmidt schon vor seinem Tode geleistet. Dieses Buch liegt nun zur Ansicht und natürlich zum Erwerb im Häuslingshaus aus. Zusätzlich wurde eine kleine Sammlung von Erinnerungen zur Geschichte der Volksschule in Langwedel gezeigt, angefangen vom Ende des 19. Jahrhunderts bis zur Mitte der 60er Jahre des 20. Jahrhunderts.

Was das Denkmal Häuslingshaus betrifft wurde eine Bilddokumentation mit Erläuterungen zusammengestellt, die das Häuslingshaus im Zustand nach dem Wegzug des letzten Bewohners zeigt, den Werdegang der Renovierung unter dem Titel "Von der Ruine zur Kleinkunstdiele" und die Einweihung des fertiggestellten Hauses. Wie viele Helfer, Sponsoren und Schritte nötig waren, um das Häuslingshaus in den jetzigen Zustand zu versetzen, wird mit dieser Ausstellung noch einmal deutlich gemacht. Außerdem wurde in einer kleinen Dokumentation der Frage nachgegangen "Wer war Häusling im Häuslingshaus?".

Am Tag des offenen Denkmals war viel los in Langwedel: Kommunalwahl, Langwedeler Markt und eben Tag des offenen Denkmals. Auf einmal konnte man kaum alles haben. Deshalb wurde am folgenden Wochenende noch einmal die Gelegenheit gegeben, die Ausstellungen zu besuchen. Am Freitag den 23. September wurde die Schulausstellung mit einer Finissage beendet. Heinz-Dieter Gerkens berichtete als Zeitzeuge über die Schulsituation nach dem II. Weltkrieg in Langwedel. Den musikalischen Rahmen bildete die Flötengruppe um Roswitha Behrends. Die Bilddokumentation "Von der Ruine zur Kleinkunstdiele" bleibt aber noch eine Weile erhalten.

Nachklapp zur Kulturfahrt zum Speicher XI
In diesem Jahr war das Ziel der jährlichen Kulturfahrt des Langwedeler Kulturvereins der Speicher XI in der Bremer Überseestadt. Das Besondere an diesem historischen, unter Denkmalschutz steheneden Gebäude, welches einst als Lager diente, ist die neue Nutzung als Kultur- und Bildungsstätte. Reiner Schümer, Planer der Dr. Hübotter Gruppe, die das Projekt Speicher XI umsetzte, hat in einer zweistündigen Führung zu der Entstehung des Projektes sowie den Problemen bei der Umsetzung detailliert Auskunft gegeben, insbesondere zum Thema die baulichen Herausforderungen unter den Bedingungen des Denkmalschutzes zu bewältigen.

Mit dem Speicher XI hat der Bremer Bauunternehmer und Mäzen Prof. Dr. Klaus Hübotter, neben dem Schlachthof und der Villa Ichon einen weiteren Ort für die Bremer Kulturszene ins Leben gerufen, indem sich Kunst und Kultur realisieren können und dabei der Spagat zwischen ökonomischen Voraussetzungen, Kulturangebot und Kulturförderung möglich ist.

Traditionell enden die Kulturfahrten des Langwedeler Kulturvereins mit einer gemütlichen Stunde in einem Restaurant. So auch diesmal. Damit ging ein lehrreicher Tag zu Ende.

Nachklapp zum Sommerkonzert mit dem Bremer Salonorchester
Wir konnten auch für 2016 das Trio des Bremer Salonorchesters für einen Auftritt in Langwedelel gewinnen. Gespielt wurde aber wegen des erwarteten großen Zuspruchs im Langwedeler Rathaussaal und nicht im Häuslingshaus. Wieder wurde mitreisende Musik geboten, diesmal unter dem Motto "Eine Reise durch die Kaffeehäuser Europas".

Mitglieder des Ensembles waren Paul Bialek (Violine), Zsolt Dombovari (Cello) und Hans-Jürgen Osmers (Piano), allesamt mit klassischer Musikausbildung und Mitwirkende in verschiedenen Orchestern. Und das konnte man hören.

Das musikalische Programm folgte zunächst den Musik-Metropolen längs der Donau: Bukarest, Belgrad, Budapest, Wien. Weiter ging die musikalische Reise nach Amsterdam und der Frage, ob der erotische Tango erlaubt sei. Es folgte Musik aus in den Kaffeehäusern in Paris, Roms, Madrids und als Schlusspunkt Paul Linckes Berlin.

Das Trio präsentierte "leichte Klassik" wie sie vor hundert Jahren, bevor es Radio, Fernsehen, Internet und Musikanlagen gab. Da wurde Unterhaltungsmusik in Salons, Kaffeehäusern und Sommerkonzerten im Freien per Hand nur mit dem Instrument und ohne Technik gemacht.

Nachklapp zur Arttour 2016
Es ist eine erklärte Absicht des weitgefächerten Programms des Langwedeler Kulturvereins e.V., örtlichen und regionalen Künstlern eine Plattform zu bieten und ihre Werk einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die diesjährig angebotene "Arttour" durch den Flecken Langwedel- mitlerweile die vierte dieser Art- ist ein Mittel zu diesem Zweck.

Die Organisation haben sich diesmal der Langwedeler Kulturverein und der Touristikverein Langwedel (Weser) auf die Fahnen geschrieben, natürlich in Kooperation mit den teilnehmenden Künstlern. Diese Zusammenarbeit wurde besonders vom Bürgermeister des Fleckens, Andreas Brandt, in seiner Begrüßung lobend hervorgehoben.

Die teilnehemenden Künstler kamen aus Verden, Kirchlinteln, Langwedel, Daverden, Cluvenhagen, Etelsen, Nindorf und Blender Das Häuslingshaus und umzu war eines der austellenden Orte und zugleich Startpunkt einer geführten Radtour durch die geöffneten Ateliers bzw. zur Sammelausstellung Etelser Künstler im Gemeindehaus der Etelser Kirche.

Als Resümee wurde berichtet: Alle Kunstorte waren liebevoll hergerichtet und wurden allgemein gut besucht, allein das Häuslingshaus zählte ca. 120 Gäste. Die Besucher kamen aus dem Flecken, aber auch aus Verden, Achim und Bremen. Die Arttour könnte sich also zu einem regionalen Ereignis mausern.

Die Arttour ist eine ganztägige Veranstaltung. Künster und Veranstalter haben sich darauf eingerichtet. Für Beköstigung und Getränke wurde demzufolge gesorgt. Kaffee, Kuchen und Gyrossuppe standen auf ghedeckten Tischen bereit.

Nachklapp zum Vortrag "Römisch-Kaiserzeitliche Bootslandeplätze im Bereich der Allermündung"
Die Archäologin und Bodenkundlerin Imke Brandt vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven referierte über die neuesten Forschungsergebnisse zu dem angesagten Thema. An sich ein wissenschaftliches Thema, aber viele Interessierte kamen, um sich zu informieren, was sich in unserer Region in Sachen Archäologie so tut: Wie die Flusslandschaft des ersten nachchristlichen Jahrtausends ausgesehen hat, wo die Aller und wo die Weser floss, wo ufernahe Siedlungen wie Landeplätzen lagen, wie die Kontakte der germanischen Siedler im Allermündungsgebiet ausgesehen haben könnten und ob sogar Kontakte zum Römischen Reich bestanden, ist ein wichtiger Forschungsansatz dieses Projekts.

Im Jahr 2015 konnte dazu ein erster Fundplatz in Verden/Dauelsen genauer untersucht werden. Es wurden u.a. bodenkundliche Bohrungen, geomagnetische Messungen und eine archäologische Ausgrabung durchgeführt.

Der Langwedeler Kulturverein e.V. freut sich über so viel Zuspruch zu Themen, die scheinbar abseits liegen. Wir fühlen uns darin bestärkt, in unseren Veranstaltungen immer mal wieder Gelegenheiten für Darstellung von Sachthemen zu bieten - jenseits der Spaßkultur. Wir werden die angekündigten weiterführenden Forschungen verfolgen und ggf. Frau Imke Brandt um einen Bericht darüber bitten.

Nachklapp zur Walpurgisnacht und zum 1. Mai am Häuslingshaus
Der Langwedeler Kulturverein verabschiedete sich aus dem April 2016 mit einer Walpurgisnacht. Ein buntes Programm für Kinder wurde geboten: Schminken, Seifenblasen pusten, eigene Buttonherstellung, "Freies Spielen". Die "Etelser Tanzbären" ergänzten das Kinderprogramm, ebenso eine Lesung aus der Geschichte "Die kleine Hexe" durch Ute Skovlund. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: Hexensuppe aus dem Feuertopf, Gegrilltes von der Feuerwehr, Flüssiges in diversen Formen und leckeres Eis aus dem Inscheder Eiswagen. Stephan Bierstedt-Bruhn sorgte am Abend für Livemusik. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die neue Feuerschale des Langwedeler Kulturvereins eingeweiht (Kunst am Bau!) und ein Lagerfeuer angezündet, an dem Stockbrotbot gebacken wurde. Schließlich beendete Tina Badenhop mit ihrer faszinierenden Feuershow den Abend.

Der 1. Mai wurde mit dem Maibaum-Setzen (mit ausgefeilter Technik) begrüßt und von der "Moderner Dorfkapelle meli melo" gebührend begleitet. Die toll aufspielende Gruppe um Karin Christoph brachte auch den anschließenden Frühschoppen in die rechte Stimmung und leitete in das nachmittägliche Kaffee & Kuchen-Angbot über. Geboten wurde das obligatorische "Häuslingsfrühstück", wieder der Eiswagen aus Inschede, ein Kinderprogramm und Gegrilltes von der Feuerwehr. Auch für den Durst, bzw. dessen Löschung, war natürlich gesorgt. Und dann, am Nachmittag, setzte Tina Badenhop den Schlusspunkt mit Ihrer Tuchjonglage an einem Baum. Die Besucher waren begeistert und spendeten reichlich Beifall für diese atemberaubende und doch graziöse Show, der auch international auftretenden Künstlerin.

Als Fazit lässt sich zusammenfassen. Das Wetter, vor allem am 1. Mai, spielte wieder mit. Auffällig viele jüngere Eltern mit ihren Kindern nahmen unsere Angebote an. Und das freut den Langwedeler Kulturverein in besonderer Weise. Natürlich war die Organisation mit viel Arbeit vor, während und nach der Veranstaltung verbunden. Allen Helfern sei Dank für ihre Unterstützung.

Nachklapp zu Hexen, Heiden, Heilige in Langwedel
Nach langer Zeit besuchte Christiane Hess mit ihrem "theater am barg" Langwedel. Diesmal führte sie das Publikum in einem fantastischen Streifzug durch die schillernde, bezaubernd skurrile norddeutsche Sagenwelt. Die Presse schreibt: "Rethorisch brillant, pantomimisch hinreisend, mit Tiefgang und urkomisch enthüllt sie ihrem Publikum dabei Verblüffendes , Dramatisches und zutiefst Erheiterndes aus dem Reich der vermeintlich angestaubten heimischen Mächte und Mythen...".

Christiane Hess bietet im besten Sinne "Kleinkunst". Sie benötigt keine Technik-dominierte Kulisse. Ihr reicht ein simpler Spazierstock, eine Maske, eine Feder und ein Tagebuch als Requisiten - und ihre frappierende Wandlungfähigkeit von Rolle zu Rolle.

Die Veranstaltung fand im Langwedeler Häuslingshaus statt. Bekanntermaßen ist das ein kleines Haus und deshalb waren die Eintrittskarten für die verfügbaren Plätze bald ausverkauft. Die Besucher haben ihr Kommen nicht bereut, was an dem reichlichen Beifall erkenntlich war - und an den Fragen: Kommt sie bald wieder?

Nachklapp zum Bücherflohmarkt
Am zweiten und dritten Aprlil fand wieder der beliebte Bücherflohmarkt im Häuslingshaus statt. Durch viele Buchspenden konnte auch neue Literatur, unterhaltsam oder anspruchvoll, gefunden werden.

Ab dem frühen Nachmittag gab es Kaffee satt und selbstgebackenen Kuchen. Das war dann der Hit Büchermarktes, den der Langwedeler Kulturverein unter Leitung von Helga Behrmann und unter tätiger Mithilfe von Sigrid Ittermann und Karin Plumhoff durchgeführt haben.

Nachklapp zu den Langwedeler Kulturtagen 2016
Eröffnet wurden die Langwedeler Kulturtage mit einem Jazz-Konzert der Berliner Band 21. Die exzellente Truppe trat in der Formation Torsten Zwingenberger (Drums, Percussion), Tim Seier (Gitarre), Lionel Haas (Piano), Martin Lillich (Bass) auf. Alle sind exzellente Musiker, Arrangeure und Komponisten. Sie boten das erwartete highlight der Eröffnung, das mit einer kleinen Auswahl von Norbert Sauer-Gemälden "umrahmt" wurde.

Am Folgetag wurde die umfangreichere Norbert Sauer-Werkschau eröffnet. Das Häuslingshaus mit seinen besonderen Ambiente (und der geeigneteren Beleuchtung) gab den passenden Rahmen für seine Werke her. Gezeigt wurde ein Querschnitt seiner Arbeiten in Öl- /Acryl auf Leinwand, seine speziellen, preigekrönten Aquarelle und Radierungen mit der aufwendigen Mezzopinto-Technik. Wir waren froh, das Silke Sauer diese sehr beachtete Ausstellung ermöglicht hat. Zu danken sind denen, die ihren Privatbesitz für die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben.

Aus der Friedensstadt Osnabrück bereicherten Günter Gall und Konstantin Vassiliev mit ihrem Erich Kästner-Programm die Langwedeler Kulturtage. Mit Erich Kästners Leben wurde eine Zeitreise durch ein ganzes Jahrhundert durch Lesungen, Lieder und Gedichten aufgeblättert. Musikalisch begleitet und gewürzt mit Soli von Kontantin Vassiliev erlebten die Besucher einen musikalisch-literarischen Abend der Extraklasse.

Als nächste Veranstaltung stand der preisgekrönte Filmbeitrag von 1987 "Sommer in Lesmona" auf dem Programm, vorgeführt von Wilfried Dally. Die Besucher wurden in die gehobene Bremer Gesellschaft um die Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert versetzt. Licht- und Schattenseiten der damaligen patriarchalischen Gesellschaftsstruktur wurden in dem Streifen wiedergegeben. Ein wirkliches happy end wurde den Zuschauern zum allgemeinen Bedauern verwehrt.

Die folgende Diashow von Roland Marske erinnerte an das alte Ostpreußen, präsentierte den Verfall, aber auch die gebliebenen Schönheiten der Natur und der wieder aufgebauten historischen Gebäudeensemble einiger ostpreußiger Städte.

Den Abschluss der Langwedeler Kulturtage 2016 bestritt das Otto Groote-Ensemble. Musik aus dem Norddeutschen wurde von dem Trio Otto Groote, Matthias Malcher und Ralf Strotmann geboten. Nicht laut, sondern Lieder, die nach melancholischer, aber freundlicher Erinnerung klingen, versöhnlich und voller Wärme.

Nachklapp zu dem Cartoon-Workshop mit Lothar Bührmann
Was sind Cartoon? Wie lassen sie sich gegen Karikaturen abgrenzen? Und was sind dagegen Comics? Nachdem alle diese Fragen geklärt waren,hieß es "FANG SCHON MAL AN".

Nach zögerlichem Anfang kamen peu a peu mit Unterstützung von Lothar Bührmann Ideen, die in Cartoon-Zeichnungen umgesetzt wurden. Summa summarum war der Tag mit kreativer Arbeit ausgefüllt, und es hat Spaß gemacht.

Nachklapp zum Frühjahrs-Kunsthandwerkermarkt
Was ist zu diesem Kunsthandwerkermarkt noch zu sagen? Es war wie schon seit Jahren. Starke Besucherströme. Phantasievolle Aussteller. Allseits zufriedene Gesichter - Besucher und Aussteller. Andrang auf Kaffee und Kuchen. Dank muss vor allem der Marktleiterin Elke Raddatz gesagt werden, die das alles mit tätiger Mithilfe Freiwilliger des Langwedeler Kulturvereins organisiert hat

Nachklappzu "Wir brauchen keinen Teufel mehr, wir haben jetzt den Führer"
Es war keine leichte Kost, was Christoph Bendikowski mit seinem Theaterstück den Besuchern bot. Trotzdem war die anspruchsvolle Premieren-Veranstaltung sehr gut besucht.

Erzählt wurde eine Künstlergeschichte zwischen den Weltkriegen. Der Puppenspieler H.M. Rulff musste sich mit seinen damals nicht hinreichend deutschen Stücken in den Zeiten des Nationalsozialismus mit den Gleichschaltungsgedanken der NS - Kulturgemeinden herumschlagen, und die Kriegswirren überlebte er nur mit List und viel Phantasie.

Nach dem II. Weltkrieg gelangte er in ein kleines Dorf in der Schweiz, wo er in einem Kinderheim seine Erfüllung fand.

Christoph Bendikowski mit seinem Ekke Neckepen-Theater sei gedankt für ein Abendprogramm voller Witz, Wärme und Phantasie über das Leben eines vergessenen Künstlers und eines großartigen Menschen.

Nachklapp zu den Karibischen Klängen zum Jahresabschluss
Bei den "karibischen Klängen" der Zona Franca Band ging es in Ratssaal des Langwedeler Rathauses hoch her: Der veranstaltende Langwedeler Kulturverein hatte mit einer so hohen Zahl von Besuchern nicht gerechnet. Mit Gästen der Band waren es 140 Besucher. Da hieß es zunächst Stühle heranschleppen. Dann das Konzert: Klasse Band, klasse Musiker, klasse Sängerinen und zusammen echtes karibisches Flair. Kein Wunder, dass es einige nicht auf den Plätzen hielt. Sie mussten tanzen. Andere spendeten stehend Ovationen und klatschten im Takt.

Es war ein gelungener Konzertabend und eine fröhliche Einstimmung auf das neue Jahr.

 























































Fotos: Jutta Gründmann
















Bilder: Jutta Gründemann




Bilder Jutta Gründemann










Bild: Wolfgang Hustedt






Bild: Jutta Gründemann



Bild: Jutta Gründemann; Sigrid Ernst wirbt für Kinderkultur












Lächelnd hören sie den Erinnerungen von Heinz-Dieter Gerkens zu


Zeitzeugen tauschen Erinnerungen aus.

Einige der Lehrer
Fotos:Jutta Gründemann
























Bild: H.Fronzek

Bild: H.Fronzek

Bild: B. Müller










Bild: Imke Brandt



Bild: Jens Wenck


Bild: Manfred Rischkopf


Bild: Herbert Kaufmann sen.


Bild: Herbert Kaufmann sen.


Bild: Herbert Kaufmann sen.


Bild: Manfred Rischkopf












Öl/Aquarelle: Norbert Sauer






Lothar Bührmann, "außer atem", 2009






Bühnenbild: Christoph Bendikowski