Termine


Kulturfahrt 2016 zum Speicher XI
Der Langwedeler Kulturverein e.V. lädt auch in diesem Jahr zu einer Kulturfahrfahrt ein. Am 13. August steht der Speicher XI in der Bremer Überseestadt im Zentrum einer Führung. Das Besondere an diesem historischen Gebäude, welches einst als Lager diente, ist die neue Nutzung als Kultur- und Bildungsstätte. Aber auch die baulichen Herausforderungen unter den Bedingungen des Denkmalschutzes sind Gegenstand der Führung.

Der Bremer Bauunternehmer und Mäzen Prof. Dr. Klaus Hübotter, der zuvor den Schlachthof und die Villa Ichon für die Bremer Kulturszene ins Leben rief, zeigt, dass der Spagat zwischen Ökonomie, Kulturangebot und Kulturförderung möglich ist, wenn der Wille und die Durchsetzungskraft neben Kreativität vorhanden sind. Das dürfte für ähnliche Projekte andernorts, interessante Anregungen abgeben, z. B. für die Umgestaltung des alten Gaswerkes an der Aller zu einem "Kreativzentrum".

Die dem Langwedeler Kulturverein angebotene Führung weicht von den Standard-Besichtigungen ab, die vom Hafenmuseum getätigt werden. Reiner Schümer, Planer der Dr. Hübotter Gruppe, die das Projekt Speicher XI umsetzte, wird zu der Entstehung des Projektes sowie den Problemen bei der Umsetzung detailliert Auskunft geben. Die zweistündige Führung durch Speicher XI ist kostenlos.

Die Teilnahme an der Kulturfahrt erfordert unbedingt eine Anmeldung unter den Nummern 04232 3299 oder 04232 1590. Die Führung beginnt 11:00 Uhr am Speicher XI. Wer eine Mitfahrgelegenheit nutzen möchte, für den werden wir uns darum bemühen. Als Treffzeiten / -punkte sind um 10:00 Uhr der Kauflandparkplatz in Verden und 10:15 der Aldi-Parkplatz in Langwedel vorgesehen. Die Benachrichtigung der Zuordnung der Mitfahrer erfolgt telefonisch.

Traditionell enden die Kulturfahrten des Langwedeler Kulturvereins mit einer gemütlichen Stunde in einem Restaurant. Danach geht es wieder nach Hause. Die Mitfahrer werden an die Startpunkte zurückgebracht.

Das Bremer Salonorchester gastiert wieder in Langwedel
Das Langwedeler Häuslingshaus war mit Besuchern mehr als gefüllt, als dort im vergangenen Jahr das Trio des Bremer Salonorchester gastierte. Der Langwedeler Kulturverein e.V. erinnerte sich daran, als das Programm 2016 zusammengestellt wurde. Und unser Bemühen um einen weiteren Auftritt hatte Erfolg! Am 30. Juli 2016, 20:00 Uhr können wir, diesmal wegen des erwarteten großen Zuspruchs im Langwedeler Rathaussaal, wieder mitreisende Musik hören, diesmal unter dem Motto "Eine Reise durch die Kaffeehäuser Europas".

Mitglieder des Ensembles sind Birgit Dennog (Violine), Zsolt Dombovari (Cello) und Hans-Jürgen Osmers (Piano), allesamt mit klassischer Musikausbildung und Mitwirkende in verschiedenen Orchestern. Man kann also höchste instrumentale Qualität erwarten.

Das Trio des Bremer Salonorchesters präsentiert „leichte Klassik“ wie sie vor hundert Jahren, bevor es Radio, Fernsehen, Internet und Musikanlagen gab. Da wurde Unterhaltungsmusik in Salons, Kaffeehäusern und Sommerkonzerten im Freien per Hand nur mit dem Instrument und ohne Technik gemacht. Das Bremer Salonorchester widmet sich mit viel Leidenschaft und Authentizität dieser Musik, die in Paris, Wien, Berlin, Rom und vielen weiteren europäischen Metropolen ihr jeweils ganz eigenes Gesicht hatte. Mit Violine, Cello und Klavier erklingen Melodien, Lieder und Tänze, die man zum Teil auch heute noch gut kennt und zu denen die Musiker kurioses und informatives zu berichten wissen.

Der Langwedeler Kulturverein freut sich auf die Besucher im Langwedeler Rathaussaal und hofft, dass diesmal in den größeren Räumlichkeiten die Plätze ausreichen. Eintrittskarten gibt es beim Papier- und Buchhandle Vera Rohrberg, Langwedel, Große Straße 38 für 15, -- €. Falls noch Restkarten vorhanden sind, können sie an der Abendkasse für 18, --€ erworben werden.

Rückblicke

Nachklapp zur Arttour 2016
Es ist eine erklärte Absicht des weitgefächerten Programms des Langwedeler Kulturvereins e.V., örtlichen und regionalen Künstlern eine Plattform zu bieten und ihre Werk einer breiteren Öffentlichkeit zu präsentieren. Die diesjährig angebotene "Arttour" durch den Flecken Langwedel- mitlerweile die vierte dieser Art- ist ein Mittel zu diesem Zweck.

Die Organisation haben sich diesmal der Langwedeler Kulturverein und der Touristikverein Langwedel (Weser) auf die Fahnen geschrieben, natürlich in Kooperation mit den teilnehmenden Künstlern. Diese Zusammenarbeit wurde besonders vom Bürgermeister des Fleckens, Andreas Brandt, in seiner Begrüßung lobend hervorgehoben.

Die teilnehemenden Künstler kamen aus Verden, Kirchlinteln, Langwedel, Daverden, Cluvenhagen, Etelsen, Nindorf und Blender Das Häuslingshaus und umzu war eines der austellenden Orte und zugleich Startpunkt einer geführten Radtour durch die geöffneten Ateliers bzw. zur Sammelausstellung Etelser Künstler im Gemeindehaus der Etelser Kirche.

Als Resümee wurde berichtet: Alle Kunstorte waren liebevoll hergerichtet und wurden allgemein gut besucht, allein das Häuslingshaus zählte ca. 120 Gäste. Die Besucher kamen aus dem Flecken, aber auch aus Verden, Achim und Bremen. Die Arttour könnte sich also zu einem regionalen Ereignis mausern.

Die Arttour ist eine ganztägige Veranstaltung. Künster und Veranstalter haben sich darauf eingerichtet. Für Beköstigung und Getränke wurde demzufolge gesorgt. Kaffee, Kuchen und Gyrossuppe standen auf ghedeckten Tischen bereit.

Nachklapp zum Vortrag "Römisch-Kaiserzeitliche Bootslandeplätze im Bereich der Allermündung"
Die Archäologin und Bodenkundlerin Imke Brandt vom Niedersächsischen Institut für historische Küstenforschung, Wilhelmshaven referierte über die neuesten Forschungsergebnisse zu dem angesagten Thema. An sich ein wissenschaftliches Thema, aber viele Interessierte kamen, um sich zu informieren, was sich in unserer Region in Sachen Archäologie so tut: Wie die Flusslandschaft des ersten nachchristlichen Jahrtausends ausgesehen hat, wo die Aller und wo die Weser floss, wo ufernahe Siedlungen wie Landeplätzen lagen, wie die Kontakte der germanischen Siedler im Allermündungsgebiet ausgesehen haben könnten und ob sogar Kontakte zum Römischen Reich bestanden, ist ein wichtiger Forschungsansatz dieses Projekts.

Im Jahr 2015 konnte dazu ein erster Fundplatz in Verden/Dauelsen genauer untersucht werden. Es wurden u.a. bodenkundliche Bohrungen, geomagnetische Messungen und eine archäologische Ausgrabung durchgeführt.

Der Langwedeler Kulturverein e.V. freut sich über so viel Zuspruch zu Themen, die scheinbar abseits liegen. Wir fühlen uns darin bestärkt, in unseren Veranstaltungen immer mal wieder Gelegenheiten für Darstellung von Sachthemen zu bieten - jenseits der Spaßkultur. Wir werden die angekündigten weiterführenden Forschungen verfolgen und ggf. Frau Imke Brandt um einen Bericht darüber bitten.

Nachklapp zur Walpurgisnacht und zum 1. Mai am Häuslingshaus
Der Langwedeler Kulturverein verabschiedete sich aus dem April 2016 mit einer Walpurgisnacht. Ein buntes Programm für Kinder wurde geboten: Schminken, Seifenblasen pusten, eigene Buttonherstellung, "Freies Spielen". Die "Etelser Tanzbären" ergänzten das Kinderprogramm, ebenso eine Lesung aus der Geschichte "Die kleine Hexe" durch Ute Skovlund. Für das leibliche Wohl war natürlich auch gesorgt: Hexensuppe aus dem Feuertopf, Gegrilltes von der Feuerwehr, Flüssiges in diversen Formen und leckeres Eis aus dem Inscheder Eiswagen. Stephan Bierstedt-Bruhn sorgte am Abend für Livemusik. Mit Einbruch der Dunkelheit wurde die neue Feuerschale des Langwedeler Kulturvereins eingeweiht (Kunst am Bau!) und ein Lagerfeuer angezündet, an dem Stockbrotbot gebacken wurde. Schließlich beendete Tina Badenhop mit ihrer faszinierenden Feuershow den Abend.

Der 1. Mai wurde mit dem Maibaum-Setzen (mit ausgefeilter Technik) begrüßt und von der "Moderner Dorfkapelle meli melo" gebührend begleitet. Die toll aufspielende Gruppe um Karin Christoph brachte auch den anschließenden Frühschoppen in die rechte Stimmung und leitete in das nachmittägliche Kaffee & Kuchen-Angbot über. Geboten wurde das obligatorische "Häuslingsfrühstück", wieder der Eiswagen aus Inschede, ein Kinderprogramm und Gegrilltes von der Feuerwehr. Auch für den Durst, bzw. dessen Löschung, war natürlich gesorgt. Und dann, am Nachmittag, setzte Tina Badenhop den Schlusspunkt mit Ihrer Tuchjonglage an einem Baum. Die Besucher waren begeistert und spendeten reichlich Beifall für diese atemberaubende und doch graziöse Show, der auch international auftretenden Künstlerin.

Als Fazit lässt sich zusammenfassen. Das Wetter, vor allem am 1. Mai, spielte wieder mit. Auffällig viele jüngere Eltern mit ihren Kindern nahmen unsere Angebote an. Und das freut den Langwedeler Kulturverein in besonderer Weise. Natürlich war die Organisation mit viel Arbeit vor, während und nach der Veranstaltung verbunden. Allen Helfern sei Dank für ihre Unterstützung.

Nachklapp zu Hexen, Heiden, Heilige in Langwedel
Nach langer Zeit besuchte Christiane Hess mit ihrem "theater am barg" Langwedel. Diesmal führte sie das Publikum in einem fantastischen Streifzug durch die schillernde, bezaubernd skurrile norddeutsche Sagenwelt. Die Presse schreibt: "Rethorisch brillant, pantomimisch hinreisend, mit Tiefgang und urkomisch enthüllt sie ihrem Publikum dabei Verblüffendes , Dramatisches und zutiefst Erheiterndes aus dem Reich der vermeintlich angestaubten heimischen Mächte und Mythen...".

Christiane Hess bietet im besten Sinne "Kleinkunst". Sie benötigt keine Technik-dominierte Kulisse. Ihr reicht ein simpler Spazierstock, eine Maske, eine Feder und ein Tagebuch als Requisiten - und ihre frappierende Wandlungfähigkeit von Rolle zu Rolle.

Die Veranstaltung fand im Langwedeler Häuslingshaus statt. Bekanntermaßen ist das ein kleines Haus und deshalb waren die Eintrittskarten für die verfügbaren Plätze bald ausverkauft. Die Besucher haben ihr Kommen nicht bereut, was an dem reichlichen Beifall erkenntlich war - und an den Fragen: Kommt sie bald wieder?

Nachklapp zum Bücherflohmarkt
Am zweiten und dritten Aprlil fand wieder der beliebte Bücherflohmarkt im Häuslingshaus statt. Durch viele Buchspenden konnte auch neue Literatur, unterhaltsam oder anspruchvoll, gefunden werden.

Ab dem frühen Nachmittag gab es Kaffee satt und selbstgebackenen Kuchen. Das war dann der Hit Büchermarktes, den der Langwedeler Kulturverein unter Leitung von Helga Behrmann und unter tätiger Mithilfe von Sigrid Ittermann und Karin Plumhoff durchgeführt haben.

Nachklapp zu den Langwedeler Kulturtagen 2016
Eröffnet wurden die Langwedeler Kulturtage mit einem Jazz-Konzert der Berliner Band 21. Die exzellente Truppe trat in der Formation Torsten Zwingenberger (Drums, Percussion), Tim Seier (Gitarre), Lionel Haas (Piano), Martin Lillich (Bass) auf. Alle sind exzellente Musiker, Arrangeure und Komponisten. Sie boten das erwartete highlight der Eröffnung, das mit einer kleinen Auswahl von Norbert Sauer-Gemälden "umrahmt" wurde.

Am Folgetag wurde die umfangreichere Norbert Sauer-Werkschau eröffnet. Das Häuslingshaus mit seinen besonderen Ambiente (und der geeigneteren Beleuchtung) gab den passenden Rahmen für seine Werke her. Gezeigt wurde ein Querschnitt seiner Arbeiten in Öl- /Acryl auf Leinwand, seine speziellen, preigekrönten Aquarelle und Radierungen mit der aufwendigen Mezzopinto-Technik. Wir waren froh, das Silke Sauer diese sehr beachtete Ausstellung ermöglicht hat. Zu danken sind denen, die ihren Privatbesitz für die Ausstellung zur Verfügung gestellt haben.

Aus der Friedensstadt Osnabrück bereicherten Günter Gall und Konstantin Vassiliev mit ihrem Erich Kästner-Programm die Langwedeler Kulturtage. Mit Erich Kästners Leben wurde eine Zeitreise durch ein ganzes Jahrhundert durch Lesungen, Lieder und Gedichten aufgeblättert. Musikalisch begleitet und gewürzt mit Soli von Kontantin Vassiliev erlebten die Besucher einen musikalisch-literarischen Abend der Extraklasse.

Als nächste Veranstaltung stand der preisgekrönte Filmbeitrag von 1987 "Sommer in Lesmona" auf dem Programm, vorgeführt von Wilfried Dally. Die Besucher wurden in die gehobene Bremer Gesellschaft um die Wende vom 19. in das 20. Jahrhundert versetzt. Licht- und Schattenseiten der damaligen patriarchalischen Gesellschaftsstruktur wurden in dem Streifen wiedergegeben. Ein wirkliches happy end wurde den Zuschauern zum allgemeinen Bedauern verwehrt.

Die folgende Diashow von Roland Marske erinnerte an das alte Ostpreußen, präsentierte den Verfall, aber auch die gebliebenen Schönheiten der Natur und der wieder aufgebauten historischen Gebäudeensemble einiger ostpreußiger Städte.

Den Abschluss der Langwedeler Kulturtage 2016 bestritt das Otto Groote-Ensemble. Musik aus dem Norddeutschen wurde von dem Trio Otto Groote, Matthias Malcher und Ralf Strotmann geboten. Nicht laut, sondern Lieder, die nach melancholischer, aber freundlicher Erinnerung klingen, versöhnlich und voller Wärme.

Nachklapp zu dem Cartoon-Workshop mit Lothar Bührmann
Was sind Cartoon? Wie lassen sie sich gegen Karikaturen abgrenzen? Und was sind dagegen Comics? Nachdem alle diese Fragen geklärt waren,hieß es "FANG SCHON MAL AN".

Nach zögerlichem Anfang kamen peu a peu mit Unterstützung von Lothar Bührmann Ideen, die in Cartoon-Zeichnungen umgesetzt wurden. Summa summarum war der Tag mit kreativer Arbeit ausgefüllt, und es hat Spaß gemacht.

Nachklapp zum Frühjahrs-Kunsthandwerkermarkt
Was ist zu diesem Kunsthandwerkermarkt noch zu sagen? Es war wie schon seit Jahren. Starke Besucherströme. Phantasievolle Aussteller. Allseits zufriedene Gesichter - Besucher und Aussteller. Andrang auf Kaffee und Kuchen. Dank muss vor allem der Marktleiterin Elke Raddatz gesagt werden, die das alles mit tätiger Mithilfe Freiwilliger des Langwedeler Kulturvereins organisiert hat

Nachklappzu "Wir brauchen keinen Teufel mehr, wir haben jetzt den Führer"
Es war keine leichte Kost, was Christoph Bendikowski mit seinem Theaterstück den Besuchern bot. Trotzdem war die anspruchsvolle Premieren-Veranstaltung sehr gut besucht.

Erzählt wurde eine Künstlergeschichte zwischen den Weltkriegen. Der Puppenspieler H.M. Rulff musste sich mit seinen damals nicht hinreichend deutschen Stücken in den Zeiten des Nationalsozialismus mit den Gleichschaltungsgedanken der NS - Kulturgemeinden herumschlagen, und die Kriegswirren überlebte er nur mit List und viel Phantasie.

Nach dem II. Weltkrieg gelangte er in ein kleines Dorf in der Schweiz, wo er in einem Kinderheim seine Erfüllung fand.

Christoph Bendikowski mit seinem Ekke Neckepen-Theater sei gedankt für ein Abendprogramm voller Witz, Wärme und Phantasie über das Leben eines vergessenen Künstlers und eines großartigen Menschen.

Nachklapp zu den Karibischen Klängen zum Jahresabschluss
Bei den "karibischen Klängen" der Zona Franca Band ging es in Ratssaal des Langwedeler Rathauses hoch her: Der veranstaltende Langwedeler Kulturverein hatte mit einer so hohen Zahl von Besuchern nicht gerechnet. Mit Gästen der Band waren es 140 Besucher. Da hieß es zunächst Stühle heranschleppen. Dann das Konzert: Klasse Band, klasse Musiker, klasse Sängerinen und zusammen echtes karibisches Flair. Kein Wunder, dass es einige nicht auf den Plätzen hielt. Sie mussten tanzen. Andere spendeten stehend Ovationen und klatschten im Takt.

Es war ein gelungener Konzertabend und eine fröhliche Einstimmung auf das neue Jahr.

Nachklapp zu "Weihnachten in der Manege"
Es gehört inzwischen zur Tradition,dass der Langwedeler Kulturverein kurz vor Weihnachten ein Figuren-Theaterstück präsentiert. Im stimmungsvoll hergerichteten Häuslingshaus bot Christoph Bendikowski mit seinem Ekke Neckepen Theater das Stück "Weihnachten in der Manege". Natürlich für Kinder mit ihren Eltern oder Großeltern. War auch die eine oder andere alleinstehende Oma dabei? Jedenfalls verbreitete Christoph Bendikowski wieder eine gute Stimmung im Publikum und die Scheu vor den "spielenden Puppen", die das eine oder andere Kind verspürte, verging, als am Schluss die selbstgemachten Figurender angefasst werden durften.

Der Langwedeler Kulturverein e.V. überraschte die Kinder zum guten Ende mit kleinen Geschenken für den Heimweg.

Nachklapp zum Herbst-Kunsthandwerkermarkt
Über 3000 Besucher wurden von dem Angebot des Kunsthandwerkermarktes in Langwedel angezogen. Dieser gemeinsame Markt der Gemeinde Langwedel, des Langwedeler Kulturvereins e.V. und der Langwedeler Schulen sucht in der Region seines gleichen. An ca. 40 Ständen stellten Kunsthandwerker und Hobbykünstler ihre Werke aus, wobei die Marktmeisterin Elke Raddatz wieder einmal eine hervorragende, vielfältige Auswahl zwischen Altbewährtem und Neuem getroffen hat. Einzigartig war mit Sicherheit der Stand von Manuela Urban-Lehmann, die gefilzte Bilder aus handgefärbter Schafwolle ausgestellt hatte. Landschaften, Portraits, Blumen und Tiermotive werden durch mehrere Lagen gezupfter Wolle durch ihre Hand dreidimensional.

Aber auch die Töpfereien, Handarbeiten und Weihnachtsdekorationen fanden selbst bei 20 Grad Außentemperaturen Interesse und Liebhaber, so dass nach zwei anstrengenden Tagen sowohl Organisatoren, Aussteller und Besucher auf einen erfolgreichen Markt zurück blicken können.

Nachklapp zum Vortrags- und Diskussionsabend zu Flüchtlingen nach dem Weltkrieg II
Im Frühjahr 1945 lag Deutschland in vielen Teilen in Schutt und Asche. Millionen Deutsche verloren in den Ostgebieten ihre Heimat und zogen in langen Trecks Richtung Westen.

Bis Ende 1945 stieg im Landkreis Verden die Bevölkerung auf über 80.000 Einwohner an. Davon waren etwa 35% Flüchtlinge oder Evakuierte. Auch die Gemeinde Langwedel musste sich den Problemen der Unterbringung und der Versorgung der Flüchtlinge stellen.

Der Langwedeler Kulturverein e.V. widmete diesen Ereignissen einen Vortagsabend, den Rolf Göbbert und Harald Gerkens bestritten. Danach kamen Zeitzeugen zu Wort, die ihre ganz persönlichen Erlebnisse schilderten.

Nach erheblichen Schwierigkeiten in den ersten Jahren der Nachkriegszeit ging es langsam bergauf in Deutschland, und es folgte das sogenannte "Wirtschaftswunder". In Orten wie Nindorf und Daverden entstanden neue Siedlungen, deren Straßennamen auf die Herkunft der einstigen Häuslebauer erinnern, die vom Amt für Agrarstruktur günstig Bauland zur Verfügung gestellt bekamen.

Flüchtinge verdingten sich zunächst in der Landwirtschaft. Erst nachdem die Neuankömmlinge aus dem Arbeitssektor Landwirtschaft in die Industrie und den Dienstleistungssektor wechselten, stiegen die Löhne, und die ersten großen Wünsche konnte erfüllt werden. Neben dem Hausbau stand der Erwerb eines Autos ganz oben auf dem Wunschzettel.

In den 1950ger Jahren fotografierte Franz Lulis, gebürtig aus Sudauen (heute teils litauisch und teils polnisch), seine Frau Natalie und eine Bekannte am neuen Haus in der Schlesierstraße in Nindorf vor dem frisch erworbenen Lloyd 600 aus den Bremer Borgward Werken.

Warum noch einmal das Flüchtlingsthema aus der Vergangenheit? Das Thema ist leider wieder hochaktuell, und einiges lässt sich sicher zu den anstehenden Problemen und der Relation zu des heutigen Flüchtlingsströmen lernen!

Nachklapp zum "Drucken auf altem Leinen"
Vom Tag des offenen Denkmals waren die Austellungsstücke und Informationstafeln noch in der Diele des Häuslingshauses als Überbleibsel vorhanden. In diesem Ambiente wurde eine Woche später Leinen in einem Workshop liebevol bedruckt. Nach einer ersten Einweisung der Kursleiterin, Frau Gunda Drewes, ging es ans Werk. Aus um die tausend Linolschnitt-Models konnten die Kursteilnehmer auswählen und ihre mitbrachten Leinenstücke farblich bedrucken.

Abgesehen von einem Mittagsimbiss, den der Langwedeler Kulturverein e.V. bereitgestellt hatte (es wurde Kürbisssuppe gereicht), wurde etwa sieben Stunden konzentriert gearbeitet. Herausgekommen sind wirklich schöne Stücke und rundum zufriedene Kursteilnehmer mit Geschmack auf mehr.

Nachklapp zum Tag des offenen Denkmals
Am 13. September 2015 öffneten bundesweit Denkmale ihre Tore. Das diesjährige Thema war "Handwerk, Technik, Industrie". Passend zum niederbäuerlichen Charakter des preisgekrönten Langwedeler Häuslingshauses war das Motto, Leinenanbau von der Aussaat bis zur Ernte, seine Verarbeitung mit alten handwerklichen Techniken in einer Ausstellung nachvollziehbar dargestellt.

Große und kleine Gerätschaften, die zur Herstellung von Leinenrohstoff erforderlich sind, wurden ausgestellt und soweit wie möglich in ihren Funktionsweisen demonstriert: Wie aus Rohleinen ein Faden mit einem Spinnrad entstand, wie aus einem Faden eine feine Spitze geklöppelt oder gehäkelt wird, konnte man ebenso erleben, wie aus einem gewebten Stück Leinen mit alten Techniken, unter anderem einer uralten Nähmaschine, ein Produkt für den Gebrauch oder zur Zier entsteht. Ebenso wurde gezeigt, wie ein Leinentuch durch farblichen Druck mit handgemachten Models verschönert wurde.

Die Diele, die "gute Stube" und der Außenbereich des Häuslingshauses waren für alle diese Objekte und Tätigkeiten hergerichtet worden. Ein historischer Bauernwebstuhl aus der Ortschaft Langwedel war dabei der Ausstellungsmittelpunkt in der Diele.

Nach dem Rundgang durch die Ausstellung mit detaillierten Erläuterungen auf Schrifttafeln und Bildern zur Erläuterungen der Arbeitsgänge der Leinenverarbeitung wurde deutlich, welchen Aufwand unsere Vorfahren betreiben mussten, um einen Meter Leinen herzustellen und welchen Wert es bedeutete, wenn leinene Kleidung, Artikel des täglichen Gebrauchs, Decken oder gar ein ganze leinene Aussteuer für Bräute angefertigt werden musste.

Der Tag des offenen Denkmals ist ein Fest für die erhaltenen Denkmale. Dazu gehört natürlich eine angemessene Bewirtung der Gäste. Am Vormittag, ab10:00 Uhr, wurden das traditionelles "Häuslingsfrühstück" und Milchshakes angeboten. Dafür stand eine kleine Bar, mit einem Zelt überdacht, zur Verfügung. Am Nachmittag, ab 14:00 Uhr, wurden Kaffee & Kuchen angeboten. Auch dafür standen Plätze in einem Zelt bereit. Da im Großen und Ganzen angenehmes Wetter herrschte, wurde auch die Gelegenheit genutzt, im Freien zu sitzen.

Der Langwedeler Kulturverein und alle Unterstützer haben sich über die große Resonanz beim Tag des offenen Denkmals in Langwedel sehr gefreut. Nicht nur deshalb gibt der Verein am kommenden Sonntagnachmittag von 14:00 Uhr bis 17:00 Uhr die Gelegenheit, den Ausstellungsteil in der Diele des Häuslingshauses zu besichtigen und erläutert zu bekommen.

Nachklapp zur Übergabe einer Bronzeplakette der Deutschen Stiftung Denkmalschutz
Die Deutsche Stiftung Denkmalschutz (DSD) weist mit Plakette an (geschützten) Denkmalen auf ihre Förderung hin. So jetzt auch am Langwedeler Häuslingshaus am 11. September 2015 kurz vor dem Tag des offenen Denkmals.

Frau Schoene als Vertreterin der DSD würdigte in einer Ansprache die Aufbauleistung des Kulturvereins, besonders auch die ehrenamtliche praktische Arbeitsleistung von 6000 Stunden, ohne die bei den verfügbaren Finanzmitteln das Haus nicht hätte wieder restauriert werden können. Frau Schoene wünschte dem Haus für die Zukunft alles Gute.

Die Ortsbürgermeisterung, Frau Ernst, richtete danach vor der Teilnehmerrunde ein Grußwort des Bürgermeisters des Fleckens Langwedel Andreas Brandt (der den Termin leider nicht wahrnehmen konnte) und skizzierte die Geschichte, Bedeutung und Restaurierung des Häuslingshauses.

Ein kleiner Umdrunk und eine Führung im und am Haus für die DSD-Vertreter bildete den Abschluss der Plakettenübergabe.

Nachklapp zur Ausstellung von Udo Smorra-Skulpturen
Im Verlaufe der dreiwöchigen Ausstellung konnten sich an die zweihundert Besucher mit den Werken Udo Smorras auseinander setzen und staunen, was aus Altem entstehen kann.

Während der Vernissage hat Udo erklärt, warum er es passend findet, seine Skulpturen im Häuslingshaus zu präsentieren. Er sagte etwa so: Bei seinen Arbeiten wird aus Altem, Weggeworfenem, nicht mehr Brauchbarem etwas Neues mit eigener Ästhetik geschaffen. Das Häuslingshaus war auch heruntergekommen, nicht mehr bewohnbar. Auch daraus entstand Neues. Im Verborgenen waren Lebensspuren früherer Bewohner erkennbar, wurden herausgearbeitet und bekamen wieder ihren Wert. Entstanden sind ein historisches Zeugnis der niederbäuerlichen Gesellschaftsschicht und eine Stätte für Kunst und Kultur,

Beim Betrachten Udo Smorras Werken erstaunt die Ausdruckstärke der Plastiken, die zuweilen mit einfachster Formgebung und Konfiguration erreicht wird. Andererseits werden Wesen aus der Tierwelt beinahe filigran abgebildet, filigran jedenfalls relativ zu dem verwendeten Material und der Art der Verarbeitung.

Udo Smorras Ausstellung war eine Bereicherung des kulturellen Angebots des Langwedeler Kulturvereins! Danke dafür.

Nachklapp zur Ferienspaßaktion 2015
Knapp 40 Kinder von 8 bis 11 Jahren hatten sich angemeldet, um sich mit der Töpferin Corinna Möller fachmännisch in die Grundfertigkeiten von Tonarbeiten einweisen zu lassen. Leider konnten nur 12 Kinder aus 40 von der Gemeinde ausgewählt werden.

Wie in den vergangenen Jahren hat der Langwedeler Kulturverein erfahren, dass ein Angebot zum kreativen Arbeiten zum Mitmachen lockt! Wir freuen uns darüber und sind erstaunt, dass Kinder drei Stunden intensives Arbeiten aushalten.

Nachklapp zur Kulturfahrt 2015
Ziel der der diesjährigen Kulturfahrt führte zur Villa Ichon in Bremen. Die Hauptpunkt war die dortige Tilmann Rothermel-Ausstellung. Eingeleitet wurde der Besuch durch Lothar Bührmann. Er erläuterte die interessante Historie des Hauses, die Rettung vor dem Abbruch durch bürgerliches Engagament, die gegenwärtige Rolle als Kulturzentrum Bremens und übergab danach Timann Rothermel das Wort. In überzeugender Weise gab er tiefe Einblicke in sein Kunstverständnis, die sich in den gezeigten lithografischen Werken ausdrückt und deren technische Herstellung. Zusätzlich wurde uns die Gelegenheit geboten, Rothermel's Gedanken, Skizzen und literarische Zeugnisse zu dem Genozit an den Armeniern zu besichtigen. Beeindruckend!

Vor dem Besuch der Villa Ischon führte uns Rolf Göbbert in das Bremer Szenen-Viertel, das demnächst zu einem Wohnviertel umgestaltet werden soll - wohl eher für "Besserverdienende" und abgesperrt von der Umgebung. Na so was!

Wie gewohnt wurde als Abrundung der Kulturfahrt eine kleine Stärkung im Lokal "Rotkäppchen" genommen.

Nachklapp zum Vortrag "Der Wolf - Wie gehen wir damit um"
Über den Wolf wird seit Kurzem reichlich und kontrovers berichtet. Deshalb hat der Langwedeler Kulturverein den Waldpädagogen Niels Kruse (Rotenburg/W.) eingeladen, seine Sicht zum Thema darzustellen. Im ersten Vortragsteil wurde auf das vielschichtiche und gewandelte Bild vom Wolf im Verlaufe der langen Geschichte zwischen Mensch und Wolf eingegangen. Dazu gehörte auch das Bild in Grimm'schen Märchen, das durchaus noch prägend für die heutige Gesellschaft wirkt.

Der zweite Vortragsteil hatte die äußerlichen Merkmale des Wolfes, sein Jagd- und "familiäres" Verhalten sowie mögliche Verhaltenweisen bei Begegnungen von Mensch und Wolf zum Gegenstand.

Die informative Veranstaltung wurde mit einer angeregten Diskussion beendet.

Nachklapp zum Konzert "Leichte Klassik im Sommer" im Häuslingshaus
Im Langwedeler Häuslingshaus gastierte am 20. Juni 2015 das Trio des Bremer Salonorchesters.

Mit Leidenschaft und historischer Genauigkeit widmet sich seit einigen Jahren das Orchester der Unterhaltungsmusik aus der Zeit vor den modernen Unterhaltungsmedien wie Radio, Fernsehen oder Internet: in eine Zeit, in der Musik noch garantiert ganz von Hand gemacht wurde und nur zu besonderen Gelegenheiten gehört werden konnte. Dazu zählen die Walzer der Wiener Strauss-Dynastie, die geistvoll-ironischen Melodien aus dem Paris von Jacques Offenbach oder die derb-zündenden Märsche der Berliner Komponisten Paul Lincke und Walter Kollo und vieles mehr aus dem gesamten europäischen Raum.

Die Musiker entführen mit Tönen und Anekdoten in eine untergegangene Welt voller zauberhafter Musik und erstaunlicher Kuriositäten, die auch heute noch ihr Publikum zu fesseln vermögen.

Die Mitwirkenden des Trios garantierten höchste instrumentale Qualität. Birgit Dennog, Violine studierte ihr Fach in Bremen, Hamburg und Hannover, wirkte in verschieden Orchestern mit und übt Lehrtätigkeiten im Fach Violine aus, seit 2013 an der International School of Bremen.Bojana Tadic begann ihren ersten Cello-Unterricht im Alter von fünf Jahren in Montenegro. Spätere Studienorte waren unter anderem München, Sarajewo Detmold und Bremen. Bojana Tadic war Mitglied diverser Orchester und trat auch als Solo-Cellistin auf. Hans-Jürgen Osmers ist musikalischer Leiter, Arrangeur und Pianist für das Bremer Salonorchester. Sein Studium absolvierte er an der Hochschule für Künste in Bremen und ein Kontaktstudium "Popularmusik" an der Musikhochschule Hamburg. Tätigkeiten als Musikalische Leiter, Pianist, Korrepetitor u.a. am "Theater am Schiffbauerdamm", "Bremer Musical Theater", "Oldenburgisches Staatstheater", zeigen seine musikalische und organisatorische Kompetenz, die d Darüber hinaus als Klavierbegleiter gefragt ist.

Bei so viel Qualität konnten die Besucher des übervollen Häuslingshauses einen überragenden musikalichen Abend erwarten, und sie bekamen ihn auch. Begeisterter Beifall und die Forderung nach Zugaben waren der Beweis. Dem Langwedeler Kulturverein tut es außerordentlich leid, dass einige Interessierte an dem Konzert nicht mehr eingelassen werden konnten, da weder Stühle noch Platz vorhanden war.

Nachklapp zur Ausstellung "Lichtblicke" im Häuslingshaus
Der Langwedeler Kulturverein präsentierte Werke des Fischerhuder Verlegers, Galleristen und Kunstmalers Wolf-Dietmar Stock im Langwedeler Häuslingshaus vom 10. bis 25. Mai 2015.

Stock stellte u.a. aus in Lyon (Musée des Beuaux Arts) , Biarritz (Galerie Vallombreuse) und Paris (Galerie Mouffe und Grand Palais).

Im Vordergrund der Langwedeler Ausstellung standen Wolf-Dietmar Stocks "Bildertagebücher", wie er seine kleinen Ölskizzen nennt, die unmittelbar vor der Natur entstehen und nur 15 x 20 cm groß sind. "Ich nehme die Erscheinungen der Natur als Einladung zum Gespräch auf, zur Meditation in Formen und Farben auf der Malplatte"beschreibt Stock seine Inspirationen, die bei gleichen Motiven die unterschiedlichsten Stimmungen wiedergeben. Kein Tag, kein Sonnenuntergang , kein Wolkenbild gleicht dem anderen - und die eigene Stimmung kommt noch dazu.

Neben kleinformatigen Bildern zeigte Stock auch größere Bilder, die einen Querschnitt seiner künstlerischen Entwicklung darstellen. "In seinen Bildern, besonders in den Landschaften erleben wir sowohl würdevolle Ruhe und Schönheit in zuweilen stillen Bildern, etwa seinen gelungenen Winterlandschaften; wir sehen aber auch Bilder voller Dramatik und Bewegung", schreibt der ehemalige stellvertretende Landrat Hans-Jörg Feldmann (Otterndorf) über Stocks Bilder.

In der "guten Stube" des Langwedeler Häuslingshauses traf Heimat mit Afrika zusammen. Stock war in den 1990ern wiederholt in Kamerun, wo er sich mitten unter die Einwohner mischte und als Maler auf den Märkten viel Zustimmung erlebte. Seine großflächig in Acryl gemalten Bilder sollten eine neue Farb- und Formensprache bei ihm auslösen. "Ich entdeckte in Afrika die Schönheit der Farbe neu!", sagt er.

Wolf-Dieter Stock malte während der Ausstellungstage, sobald das Wetter es zulies, das Langwedeler Häuslingshaus und am letzten Ausstellungstag wurde dieses Bil amrikanisch versteigert. Den Erlös stellte Wolf-Dieter Stock dem Langwedeler Kulturverein für seine Kulturarbeit zur Verfügung.

Nachklappzur Walpurgisnacht und zum 1. Mai am Häuslingshaus
Der Langwedeler Kulturverein e.V. ludt zur Walpurgisnacht am 30.April und einer Feier zum 1. Mai am Häuslingshaus ein und viele viele kamen. Bastel, -und Schminktische, ein Spielparcour, Ponyreiten, eine Lesung mit Ute Skovlund aus dem Buch "Die kleine Hexe" Lagerfeuer mit Michael Schmitz an der Gitarre und als Höhepunkt und Abschluss die Feuershow von Tina Badenhop ergaben eine wunderbare Familienfeier. Getränkestände, eine Bratwurstbude - beides mit dem Equipment von Axel Klenke ausgerüstet- und eine Hexenbar mit allerlei sonderlichen Gebräu gab es natürlich auch.

Am 1.Mai wurde mit großer Hilfe der Langwedeler Feuerwehr die alte Tradition des Maibaum-Setzens wieder aufgenommen, und es gelang! Und so konnte die Jazzdance-Gruppe des MTV Langwedel einen Tanz um den Baum vorführen. Mit Getränke und Gegrilltem konnten sich die zahlreichen Gäste stärken und Michael Schmitz sorgte an der Gitarre für gute Stimmung. Am Nachmittag gab es selbstgebackenen Kuchen und Kaffee mit reichlichem Zuspruch.

Es waren zwei tolle Tage und der Langwedeler Kulturverein zeigte: Er kann auch Brauchtum.

Nachklapp zur Lesung "Pfingstfeuer - eine Brandkatastrophe"
Eine Lesung aus dem Roman von Jutta Michels "Pfingstfeuer", der eine mysteriöse wie tragische Geschichte einer Brandkatastrophe in Ahausens bildhaft und spannend erzählt.

Den Rahmen der Lesung bildete eine Kaffeetafel, natürlich im Häuslingshaus, das immer ein gemütliches Ambiente liefert. Die Teinehmer waren mit beidem Lesung und Kaffeetafel hoch zufrieden. Es war ein gemütlicher und anregender Nachmittag.

Nachklapp zur zur Gruppenfahrt ins norddeutsche Schulmuseum
Dieses kleine, feine Museum in Zetel gehört zu einem Museumsverbund im Nordwesten Niedersachsens und wird zentral von der Leitung des Schlossmuseums Jever betreut.

Der Langwedeler Kulturverein e.V. hatte zu einer Busfahrt in dieses Museum eingeladen und 25 Leute hatten sich angemeldet, darunter viele Daverdener - natürlich um vieleicht etwas für die Nutzung ihres Projektes " Küsterhaus" zu lernen.

Der Besuch der aktuellen Sonderausstellung "Schulzeit der 50er Jahre - Aus alt mach neu" geführt von Frau Prof. Dr. Antje Sander gehörte ebenso zum Programm wie eine "historische" Schulstunde aus den 20er Jahren des 20. Jahrhunderts und eine Kaffeetafel.

Es war ein recht langer Tag, aber alle Teilnehmer waren zufrieden mit dem Angebot.

Nachklapp zur Pantomime mit Peter Mim
Der Langwedeler Kulturverein e.V. präsentiert gerne auch mal was Besonderes aus Kunst und Kultur. Die Pantomime im Langwedeler Rathaus war ein Beispiel dafür, zumal mit Peter Mim diese Kunstform von einem mittlerweile populärsten Pantomime-Künstlern Europas zelebriert wurde.

Mit dem gebürtigen Bulgaren und jetzige Wahlhonoveraner, der seine Schauspielausbildung in Moskau, Prag Sofia und Paris absolvierte, gastierte zum ersten Mal ein Vertreter der Pantomime in Langwedel. Jeder konnte seine Geschichten von Komik und Poesie verstehen. Peter Mim verzaubert das Publikum ohne Worte, denn seine Gestiksprache ist universell. Seine Pantomime überzeugt nicht nur durch technischer Perfektion, sondern auch mit dramaturgischen Einfällen und choreographischen Aspekten. Die lyrische Körpersprache wird durch eine sanfte musikalische Untermalung betont. Die präzise Bewegung, das Körpertheater, die sorgfältig ausgewählte klassische und moderne Musik verschmelzen mit der Lichtinszenierung zu einem Gesamtkunstwerk auf höchstem Niveau.

Nachklapp zum Bücherflohmarkt im Häuslingshaus
Schönes Wetter war, leckeren Kuchen gab's und viele Besucher fanden sich im Häuslingshaus ein, um sich mit Lesestoff für die nächste Zeit einzudecken. Was will man mehr!. Der Langwedeler Kulturverein e. V. war jedenfalls zufrieden und wir denken die Besucher auch.

Dann gab es noch einen Versuch: Eine Lesestunde für Kinder. Die Teilnahme ließ noch zu Wünschen übrig. Wir arbeiten noch daran, da wir bei Kindern zur Kultur des Lesens anregen wollen.

Nachklapp zum Frühjahr-Kunsthandwerkermarkt
Immer wenn sich erstmals im Jahr der Kunsthandwerkermarkt in Langwedel ankündigt, ist der Frühling nicht mehr weit und Ostern steht vor der Tür. Der Markt ist weit über die Langwedeler Grenzen dafür bekannt, Schönes, Dekoratives und Nützliches jahreszeitlich anzubieten.

Am 21./22. Februar öffnete das Rathaus in Langwedel wieder seine Pforten für die traditionelle Ausstellung des Langwedeler Kulturvereins, der mit einem eigenen Stand als Informationspunkt diente.

Wieder hat die Marktmeisterin Elke Raddatz ein großes, ansprechendes Angebot mit interessanten, fast 40 Ständen zusammengestellt. Eine ausgewogene Mischung mit Bewährtem und Neuen macht den Reiz dieser Ausstellung aus und lockt jedesmal viele Besucher nach Langwedel.

Etwas ganz Besonderes war diesmal ein Geigenbauer. Er zeigte und erklärte mit Unterstützung seiner Frau unermütlich den Bau und die Vielfalt seiner Instrumente. Das war ein ein spannender Hingucker!

Das Cafe wurde diesmal vom Förderverein der Grundschule Langwedel organisiert und bestückt. Man konnte also eine geruhsame Pause nach seinem Rundgang bei Kaffee und selbstgebackenen Torten und Kuchen machen. Der Erlös kommt der Arbeit des Fördervereins zu Gute.

Nachklapp zum Vortrag über heimische Vögel
Man kann sie sehen oder hören, im Garten bei Spaziergängen in Wald und Flur: heimische Vögel. In welcher Vielfalt sie auftreten und ihre Eigenarten das wurde von Hans-Joachim Winter im Langwedeler Häuslingshaus in einen Vortrag für Vogel- und Naturfreunde ausführlich und vor einem großen Publikum dargestelt.Der Vortrag wurde begleitet von einer kleine Fotoausstellung über heimische Vögel, Seltenheiten, die aus anderen Gebieten in unsere Gegend importiert wurden sowie Wintergäste.

Hans-Joachim Winter ist Mitglied ornithologischen Arbeitsgemeinschaft des NABU im Landkreis Verden. Wir vom Langwedeler Kulturverein danken für die spannende Informationsveranstaltung

Nachklappzum "Wohnzimmerkonzert" mit Jochua
Er reiste mit einem riesigen Wohnmobil an, und wir vom Langwedeler Kulturverein waren gespannt daraus, was auf uns zukommen würde. Zunächst sahen wir ein (über)volles Haus, und dann hatte das Publikum einen richtig netten Abend.

Hinter "Wohnzimmerkonzert"verbirgt sich ein exklusives Konzert mit dem Liedermacher und Songpoeten Joshua aus Bad Schwartau, bei dem er locker aus seinem Leben erzählte, seiner Einstellung dazu und von seinem musikalischen Vorbildern.

Und am Schluss: Das Publikum forderte und bekam reichlich Zugaben. Was will man mehr. Nochmals Dank an Jochua

Nachklappzur Ausstellung "Sag mir, wo die Männer sind ..."
Unter diesem Titel fand im Langwedeler Häuslingshaus eine Ausstellung der Kreisarchäologie statt. Eröffnet wurde sie von der Leiterin Frau Dr. Precht mit einem fachkundigen Vortrag und gezeigt wurden Fundstücke aus dem Ende der Bronzeit im Langwedeler Bereich, ergänzt durch Schrifttafeln, die Funde interpretieren und die Rätsel aufzeigen, die noch im Dunkel liegen. Die Austellung war eine Gemeinschaftsveranstaltung des Daverdener Vereins für Kultur und Geschichte, der Kreisarchäologie und des Langwedeler Kulturvereins.

Die Ausstellung war einen Monat lang zu sehen und wurde gut besucht. Viele der Besucher nahmen dabei die Gelegenheit wahr, sich über die Besonderheiten des Häuslingshauses als Baudenkmal zu informieren. Alle freuen sich über den Erfolg!

In Verbindung mit der Ausstellung "Sag mir, wo die Männer sind ..." wurde die Gelegenheit geboten, unter Anleitung von Frau Corinna Möller, Kirchlinteln im Häuslingshaus nach alten Techniken zu töpfern (und dabei die Werke aus der Bronzezeit vor Augen). Das Interesse an der Teilnahme war größer als erwartet und beachtenswerte Werke wurden geschaffen.

Nachklappzum Jahresabschlusskonzert
Rhythmen aus Südamerika präsentierte Marcia Bittencourt & Friends zum diesjährigen Jahresabschlusskonzert des Langwedeler Kulturvereins e.V. am 29. Dezember 2014. Bossa Nova wurde von Marcia Bittencourt zelebriert zusammen von einem hochkarätigen Quartett von Musikern.

Nach Stationen in Rio de Janeiro, ihrer Geburtsstadt und in Brasilia, ihrem Studienort für darstellende Kunst und Gesang, zog es Marcia Bittencourt wieder nach Rio de Janeiro zu ihren Wurzeln. Seit 1994 lebt und arbeitet sie in Deutschland, war Frontsängerin verschiedener Bands, die sich dem brasilianischen Pop und Jazz widmeten und entschied sich 2009 für eine Solokarriere. "Ich wollte zurück zu meinen Wurzeln, der "Bossa Nova", die meine Kindheit mit Farbe und wunderbaren Melodien geprägt hat. Rios Musik ist meine Wiege. Es war die Musik, die wir zuhause hörten und die ich liebe, seit ich denken kann", sagt Marcia. Zum Solostart wurde am 13. März 2010 in der Bremer "Glocke" die CD "One Night Bossa" live aufgenommen.

Das istrumentale Quartett war hochkarätig besetzt: Alle vier sind professionelle Musiker, die national, aber auch international unterwegs sind. Nicolai Thein hatte seine Virtuosität am Piano in Langwededel schon unter Beweis gestellt. Der in Bremen lebende Schlagzeuger Oliver Spanuth hat in Wien, Los Angeles und Bremen seine musikalische Ausbildung absolviert. Er ist als freischaffender Schlagzeuger und Dozent tätig. Der Bassist Marcello Albrecht hat seine Wurzeln in der Metropole Berlin. Sein Repertoire umfasst ein großes Spektrum musikalischer Stilrichtungen mit europaweiten Engagements. Raimund Moritz, Saxophon ist mehrfacher 1. Preisträger des NRW Wettbewerbs "Jugend jazzt" und langjähriges Mitglied im LandesJugendJazzOrchester NRW. Er studierte am Hilversumer Conservatorium. Danach bekam er ein Stipendium für’s Berklee College Of Music, Boston.

Draußen war es kalt und unfreundlich. Im Langwedeler Rathaussaal wurde dem Publikum warm um's Herz. Es erlebte zum Jahresabschluss eine außerordentlich gelungene Veranstaltung.

Nachklappzu Mira und die Stadtmusikanten im Häuslingshaus
Der Langwedeler Kulturverein e.V. hatte alle Kinder von 3 bis zu 8 Jahren zu einem Puppentheater-Nachmittag mit Eva Spilkers Regenbogentheater zur weihnachtliche Einstimmung eingeladen.

Die Geschichte: Mira, die Stadtmusikantin, die auf Bahnsteig zwei sitzt und auf eine kleine Einnahme hofft, trifft auf die Bremer Stadtmusikanten - Esel, Hund, Katze und Hahn. Sie wollen von ihr das Musizieren erlernen. Aber erst wurde die Sage von den Bremer Stadmusikanten nacherzählt.

Erstaunlich war die rege Teilnahme der Kinder an dem Spiel. Sie kannten offenbar zu einem großen Teil die Geschichte und spielten quasi mit. Einige der Kinder wagten sich zum guten Schluss vor das Publikum und gaben ein Musikstück zum Besten.

Es war ein vergnüglicher Nachmittag für die Kinder zu aller erst, aber auch, wie man sah, für die begleitenden Eltern oder Großeltern.

Nachklapp zum Hans Maaß-Abend im Häuslingshaus
Zum Gedenken an die 100 jährige Wiederkehr des Geburtstages von Hans Maaß veranstaltete der Langwedeler Kulturverein e.V.in Zusammenarbeit mit "Kultur im Norden" einen Hans Maaß-Abend im Häuslingshaus. Die Idee dieser originär in Langwedel ersonnenen Erinnerungsvariante: Welches Bild können wir uns von der Künstlerperon lebendig werden lassen durch die, die ihn noch persönlich kannten. Wir wollten die verschiedenen Facetten seines Künstlerlebens, eng verbunden mit unserer Region, erfahren. An diesem Abend trafen sich insbesondere enge Freunde, Kollegen aus seiner Zeit als Lehrer und ehemalige Schüler und nicht zuletzt seinen Sohn Volker Maaß und seine langjährige Lebensgefährtin Hannelore Lenthe.

Es gab viel zu erzählen zu Hans Maaß und Heinz-Dieter Gerkens leitete die Erinnerungen an ihn mit einem ausführlichen Rückblick ein. Ute Rabing berichtete von ihrer Begegnung mit an Hans Maaß und von ihrer Faszination seiner Kunst, die sie an zwei Bildern, "Chrysantheme" sowie "Das große Blumenbild" nahe brachte. Hans-Hermann Meyer berichtete über die Entstehungsgeschichte der fast gleichen Bilder "Landschaft meiner Kindheit" und das Publikum ergänzte mit Wortmeldungen ihrer persönlichen Begegnungen das Bild von Hans Maaß.

Zwischenspiele am Cello präsentierte Frau Olga Kuhlemann und ihre Musik gab der Veranstaltung einen feierlichen Rahmen und aus dem Publikum war zu hören: "Dieser Abend war ganz im Sinne von Hans Maaß, ohne große Inszenierung und in einer angenehmen, intimen Atmosphäre".

 































































Bild: H.Fronzek

Bild: H.Fronzek

Bild: B. Müller










Bild: Imke Brandt







Bild: Jens Wenck


Bild: Manfred Rischkopf


Bild: Herbert Kaufmann sen.


Bild: Herbert Kaufmann sen.


Bild: Herbert Kaufmann sen.


Bild: Manfred Rischkopf

















Öl/Aquarelle: Norbert Sauer




Lothar Bührmann, "außer atem", 2009













Bühnenbild: Christoph Bendikowski

























































Bilder: H. Fronzek






Bilder: M. Schoene, E. Skrzypczinski



Udo Smorra: Pelikan








Tilmann Rothermel: Die drei Grazien, 2007











































Bild: Wolf-Dietmar Stock


Bild: Wolf-Dietmar Stock


Bild: Wolf-Dietmar Stock


Bild: Jens Wenck


Bild: Jens Wenck














































































Bild: Christa Fuchs, Nds. Landesamt für Denkmalpflege










































Bild: Bereitgestellt von V. Maass